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Vertrieb / Marketing
10.02.2009
80 % der Unternehmen stufen Corporate Identity hoch ein - ohne Mitarbeitereinbindung aber erfolglos
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Die meisten Unternehmen in Deutschland messen der Corporate Identity (CI) hohe Bedeutung zu und sehen die damit verbundenen Kosten auch als gerechtfertigt an. Die Einführung kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn die eigenen Mitarbeiter rechtzeitig eingebunden werden.
Das Corporate Identity Institut an der Fachhochschule Mainz hat in einer aktuellen Studie den augenblicklichen Stand von Corporate Identity in deutschen Unternehmen dargestellt. Basis hierfür war eine Umfrage im September und Oktober 2008 unter 211 Mitarbeitern und Entscheidern in der Finanzdienstleistungs-, Automobil- und Medienbranche, wobei gut ein Drittel der Unternehmen mehr als 10.000 Mitarbeiter hat, zwei Drittel mehr als 1.000 Beschäftigte.
Die neue Studie verfolgte insbesondere den Zweck Erkenntnisse über den Zusammenhang bzw. der Kluft zwischen theoretischer und praktischer Corporate Identity zu offenbaren.

Meisten Unternehmen messen CI hohe Bedeutung zu - häufig noch Nachholbedarf
80 % der Befragten stufen die Bedeutung der Corporate Identity im Unternehmen als hoch oder sehr hoch ein. Dies bestätigt die Bedeutung von Corporate Identity als ein wichtiges und unentbehrliches strategisches Führungsinstrument für jedes Unternehmen.
Rund die Hälfte derjenigen, die bisher noch keine CI aufgebaut haben, will das in den nächsten zwölf Monaten nachholen.
Sofern Verbesserungsbedarf bei bereits eingeführter Corporate Identity gesehen wird, erstreckt sich dies insbesondere auf Corporate Behavior und Corporate Language.
Aktuelle CI-Studie zeigt u.a. Kluft zwischen Theorie und Praxis
Überwiegend sind Marketingabteilungen für CI im Unternehmen zuständig
So ist bei 33 % der Befragten die Marketingabteilung für die CI verantwortlich, bei 25 % ist sie Aufgabe der Unternehmens- und Konzernkommunikation und bei 17 % ist sie bei der Geschäftsleitung angesiedelt.
Meist Umstrukturierung oder Neuausrichtung Anlass für CI-Einführung
Auslöser für einen CI-Prozess waren in der Regel strukturelle Änderungen und eine neue Ausrichtung der Unternehmensstrategie, wobei die Einführung und Verankerung im Unternehmen im Durchschnitt zehn Monate dauerte. Die Kosten dafür hängen von der Unternehmensgröße ab und reichen vom fünf- bis zum siebenstelligen Bereich. 91 % derjenigen, in deren Unternehmen der Prozess erfolgreich war, halten die Kosten dafür für angemessen, bei Schwierigkeiten sinkt die Akzeptanz allerdings deutlich.
Erfolg der CI-Einführung maßgeblich von Mitarbeitereinbindung abhängig
Ganz wesentlich für die Akzeptanz und en Erfolg von CI ist es, ob die Mitarbeiter in das Projekt eingebunden werden und es mittragen. Es sei die wichtigste Aufgabe der federführenden Abteilung, so die Verfasser der Studie, sie rechtzeitig zu beteiligen und ihnen die Ziele und den Nutzen des Projekts deutlich zu machen. Ohne Integration aller Abteilungen und der vieler Mitarbeiter sowie der wichtigen Positionen im Untenrehmen wird CI im Unternehmen ein kostenintensiver aber nutzloser "Rohrkrepierer", wie ein Experte dies kommentiert.
►►► Die Studie, die sehr schön gestaltet und tatsächlich auch informativ ist, kann für 69,00 Euro (41 Seiten) über die Internetseite des CI Instituts Mainz erworben werden.
Topaktuelle Information der Redaktion des Internetportals Personalundwissen.de.
[Weitere Informationen zur Bedeutung und Umsetzung von Corporate Identity in Deutschland lesen Sie hier. weiter zum Login]
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